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03.12.2018

Neue Kreißsäle mit Wohlfühlatmosphäre

Das Immanuel Klinikum Bernau ist als Geburtsort gefragt – in den vergangen vier Jahren hat sich die Zahl der Geburten verdoppelt. Mit zwei neuen Kreißsälen modernisiert das Haus seine Geburtshilfe.
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Das Team um Chefarzt Dr. Uwe Hartung hat allen Grund zur Freude: Zwei neue Kreißsäle werden nach einem dreiviertel Jahr Bauzeit übergeben. Die Ärzte, Hebammen und Schwestern können die werdenden Mütter in den neuen Räumen bestens betreuen. Foto: cov

Grund zum Feiern am Immanuel Klinikum Bernau: Zwei neue Kreißsäle sind fertig. Nach neun Monaten Bauzeit konnten sie am 28. November eröffnet werden. Die neuen Kreißsäle sind größer und moderner ausgestattet als die bisherigen Entbindungsräume und bieten obendrein Wohlfühlatmosphäre.

„In Zeiten, wo andere Krankenhäuser Kreißsäle schließen müssen, haben wir neu gebaut. Für eine der schönsten Sachen der Welt, Geburten, haben wir neue Räume geschaffen“, sagte Geschäftsführer Andreas Linke bei der feierlichen Eröffnung. Ausgestattet sind die Kreißsäle mit modernster Medizintechnik, Gebärlandschaft und Entbindungsbecken. Etwa 800.000 Euro hat das Klinikum in den neuen Stationsbereich investiert.

Dass die Bauzeit mit neun Monaten der Entwicklung eines Kindes bis Geburt entsprach, erfreute Architekten Markus Legiehn. Ein großes Dankeschön richtete er an das Stationspersonal, das trotz mancher Beeinträchtigungen durch Lärm und gelegentlich auch Staub Verständnis für die Bauarbeiten bei laufendem Betrieb aufgebracht habe.

Dr. med. Uwe Hartung, Chefarzt der Abteilungen für Geburtshilfe und Gynäkologie, erinnerte daran, dass es noch vor vier Jahren Überlegungen gab, die geburtshilfliche Station in Bernau zu schließen. Die Geburtenzahlen waren damals mit durchschnittlich 270 pro Jahr zu niedrig. Inzwischen haben sich die Zahlen mehr als verdoppelt: 2017 wurden 557 Mädchen und Jungen im Immanuel Klinikum Bernau geboren. „Ich schätze, in diesem Jahr können wir in unserem Haus wieder in etwa so viele Kinder begrüßen – und das trotz der Baumaßnahmen. Wir sind guter Hoffnung, dass durch die neuen Kreißsäle die Zahl der Geburten weiter zunimmt“, so der Chefarzt, der auf die gute Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten in der Region verwies.

Angesichts des hohen Einwohnerzuwachses im Niederbarnim ist diese Hoffnung wohl mehr als berechtigt. Erst kürzlich wurde in Bernau der 40.000. Einwohner begrüßt. Unter den Zuzüglern sind viele junge Familien, die im Nordosten Berlins bezahlbaren Wohnraum fanden oder ihren Traum von den eigenen vier Wänden verwirklicht haben. Schon kurz nach der Eröffnung der neuen Kreißsäle kam Klara zur Welt, das 500. Baby in diesem Jahr. Mama Katharina Manigel war überrascht und ganz begeistert vom neuen Kreißsaal. „Die Bedingungen hier sind wirklich total super, gern habe ich auch die neue Geburtswanne genutzt“, sagte die 32-jährige Bernauerin.

Froh über die neuen Kreißsäle sind auch Kerstin Ritschel, Dana Lena Kellner und Kerstin Kaden, Beleghebammen am Klinikum. Zusammen mit ihren Kolleginnen aus der Praxisgemeinschaft im Ärztehaus an der Ladeburger Straße betreuen sie die werdenden Mütter im Klinikum vor, während und nach der Geburt. Für sie haben sich die Arbeitsbedingungen jetzt verbessert. Sie schätzen die moderne Ausstattung und das Ambiente der neuen Räume. Obwohl noch einige Details fehlen, würden die neuen Räumlichkeiten schon jetzt eine Wohlfühlatmosphäre vermitteln, meinen die Hebammen. Über einen Mangel an Arbeit können sie sich nicht beklagen, sie suchen sogar Verstärkung fürs Team. Damit der Hebammen-Nachwuchs auch künftig gesichert sei, bilde das Klinikum jetzt mit Unterstützung der Beleghebammen selbst welche aus, informierte Pflegedirektorin Birgit Pilz. Sie freue sich, dass Hebammen wieder so gefragt seien. 

Weitere Informationen über die Geburtshilfe im Immanuel Klinikum Bernau erhalten Sie hier.

 
 
 

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