Zum Seiteninhalt springen

Der Eichenprozessionsspinner sorgt derzeit auch in Bernau für vermehrte gesundheitliche Beschwerden. Dr. Grit Spalding, Chefärztin der Zentralen Notaufnahme am Immanuel Klinikum Bernau, berichtet in der Märkischen Oderzeitung, dass sich insbesondere an den heißen Tagen zuletzt deutlich mehr Patientinnen und Patienten mit Beschwerden nach mutmaßlichem Kontakt mit den Brennhaaren vorgestellt haben.

Die Symptome reichen von stark juckendem Hautausschlag und Nesselfieber bis hin zu gereizten Atemwegen oder Augen. Während Hautreaktionen häufig mit Kühlung, juckreizstillenden Mitteln oder Antihistaminika gelindert werden können, empfiehlt Dr. Spalding bei Beschwerden der Atemwege oder der Augen eine ärztliche Abklärung – je nach Schwere ambulant oder in der Notaufnahme.

Besonders wichtig sei die Vorbeugung: Warnhinweise sollten unbedingt beachtet, befallene Bereiche gemieden und ausreichend Abstand zu betroffenen Eichen gehalten werden. Wer sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat, sollte anschließend duschen und die Kleidung waschen.

Den vollständigen Bericht der Märkischen Oderzeitung mit den Einschätzungen von Dr. Grit Spalding lesen Sie hier (Bezahlschranke).

Bitte beachten Sie, dass einige Inhalte nur für begrenzte Zeit auf den Webseiten Dritter zur Verfügung stehen.