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Gynäkologie

  • Mohnblumenfeld - Immanuel Klinikum Bernau - Gynäkologie

    Gynäkologie

    Die Frauenheilkunde wird von der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe unseres Hauses betreut. Hier finden Sie eine Übersicht der verschiedenen angebotenen Leistungen.

    zum Leistungsspektrum

Gynäkologie und Geburtshilfe schließen zum 1. Oktober 2026

Leider müssen wir Sie darüber informieren, dass wir unsere Gynäkologie und Geburtshilfe zum 1. Oktober 2026 schließen.

Die Entscheidung resultiert aus einer sinkenden Geburtenrate, anhaltendem Fachkräftemangel und den Kürzungen, die das neue GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz für alle Krankenhäuser mit sich bringt. Zudem ändern sich mit der ebenfalls anstehenden Krankenhausreform die Anforderungen an Leistungsstrukturen, Personalvorhaltung und Finanzierung grundlegend. Diese Umstände treffen Häuser mit niedrigen Geburtenzahlen, wie das Immanuel Klinikum Bernau, besonders stark. Das bedeutet zugleich, dass wir auch die Frauenheilkunde nicht länger aufrechterhalten können.

Wir bedauern sehr, diese Entscheidung so treffen zu müssen. Gerade unsere Geburtshilfe ist für viele Menschen mit besonderen Emotionen verbunden und hat unser Haus über viele Jahre geprägt. Gleichzeitig müssen wir uns aber an die sinkende Nachfrage und geänderten Rahmenbedingungen anpassen.

Die umliegenden Geburtskliniken

  • Immanuel Klinik Rüdersdorf
  • Oberhavelkliniken | Standort Oranienburg
  • GLG Eberswalde
  • Caritas Klinken | Maria Heimsuchung Pankow
  • Helios Klinikum Buch
  • Märkisch Oderland GmbH | Standort Strausberg (nur Gynäkologie)

sind informiert und stehen mit ihrem gynäkologischem und geburtshilflichen Angebot zur Verfügung.

Der letzte Aufnahmetag für die stationäre Versorgung und Entbindungen ihrer Patientinnen ist der 15.09.2026.

Begleitung Schwangerer im Immanuel MVZ Klosterfelde

In der zum Klinikum gehörenden gynäkologischen Praxis im Immanuel MVZ Klosterfelde werden Schwangere auch weiterhin von Dr. Tina Jeske und Dipl. med. Olaf Horn und der Hebamme Juliane Schönberger begleitet. Die Dysplasie-Sprechstunde wird ab Oktober am nahegelegenen MVZ-Standort in der Jahnstraße 50 in Bernau stattfinden. Ambulante gynäkologische Operationen finden auch nach dem 15.09.2026 weiterhin im ambulanten OP-Zentrum in der Jahnstraße 50 statt. Die Anmeldung erfolgt über das

Immanuel MVZ Klosterfelde
Bahnhofsstraße 11
16348 Wandlitz/OT Klosterfelde
Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe | Dr. Tina Jeske
+49 33 396 417
gynaekologie-klosterfelde@immanuel.de
Zur Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe

Folgende Leistungen finden weiterhin in der Hebammenpraxisgemeinschaft Bernau statt

  • Schwangerenvorsorge
  • Hilfe und Beratung bei Schwangerschaftsbeschwerden
  • Geburtsvorbereitungskurse
  • Wochenbettbetreuung und Hausbesuche nach der Geburt
  • Rückbildungskurse
  • Informationsabende zur Stammzellgewinnung (Vita 34)

Hebammenpraxis Bernau
Ladeburger Straße 21
Ärztehaus, Erdgeschoss
16321 Bernau bei Berlin
Tel.: +49 3338 765-575

Kinder- und Jugendmedizin mit Kindernotaufnahme steht weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung

Für erkrankte Neugeborene, Säuglinge, Kinder und Jugendliche steht unsere Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin mit der Kindernotaufnahme weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung.

Weiterhin bieten wir über unsere Ambulanzen im Klinikum ein vielfältiges fachärztliches Spektrum für Kinder jeden Alters an:

  • Dr. Markus Bülow: neurologische Krankheiten (Muskel-, Epilepsien, chronische Kopfschmerzen usw.)
  • Dr. Barbara Korinth: angeborene Herzfehler oder erworbene Herzkrankheiten, wie zum Beispiel Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen
  • Dr. Hannah Schumann: übergewichtige und adipöse Kinder und Jugendliche
  • Dr. Chris Reinert: Minder- und Hochwuchs, Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes mellitus, Geschlechtsinkongruenz und viele weitere endokrinologische Fragestellungen

In Kooperation mit einem Kinderarzt und Kinderdermatologen finden wir Lösungen für häufige und spezielle Hauterkrankungen und bieten weiter Sonographien/Ultraschall für sämtliche Fragestellungen an.

Darüber hinaus steht Ihnen unsere Kinderärztin, Dipl. med. Manuela Ossowski, im Immanuel MVZ Klosterfelde für die allgemeine pädiatrische Versorgung inklusive Vorsorgeuntersuchungen und Impfleistungen zur Verfügung.

Immanuel MVZ Klosterfelde
Bahnhofsstraße 11
16348 Wandlitz/OT Klosterfelde
Praxis für Kinder- und Jugendmedizin | Dipl. med. Manuela Ossowski
+49 33 396 309
kindermedizin-klosterfelde@immanuel.de
Zur Praxis für Kinder- und Jugendmedizin

Neuigkeiten

Für Sie da

Menschen in allen Lebensphasen erhalten im Immanuel Klinikum Bernau eine umfassende gynäkologische Vorsorge, Beratung und Behandlung – mit moderner Medizin, Erfahrung und persönlicher Atmosphäre.

Kerstin Ames: Mein Name ist Kerstin Ames, ich bin Fachärztin für Gynäkologie und Geburtsmedizin mit der Zusatzqualifikation Psycho-Onkologie und mit der Zusatzqualifikation Gynäkologische Onkologie und ich bin die Chefärztin der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe im Immanuel Klinikum Bernau. Ich komme aus einem Haus der Maximalversorgung und habe mindestens über 15 Jahre mich weiterbilden können in minimalinvasiver Chirurgie. Ich bin da in der Arbeitsgemeinschaft Endoskopie und letztendlich befähigt mich das sowohl große Tumorchirurgie als auch Erkrankung des Beckenbodens wie auch gutartige Muskeltumoren der Gebärmutter operativ minimalinvasiv zu behandeln und das möchte ich natürlich auch hier in Bernau meinen Patientinnen anbieten.

Was ich jetzt aufbauen konnte in der kurzen Zeit ist einmal eine Sprechstunde für Vorstufen einer Krebserkrankung am Gebärmutterhals. Dann konnten wir eine Sprechstunde aufbauen für Beckenbodenerkrankungen. Also eine oft verschwiegene Kontinentsymptomatik kann hier im vertraulichen Rahmen besprochen und auch therapiert werden und wir haben uns auch sehr gut aufgestellt was onkologische Eingriffe, also Krebserkrankungen angeht.

Evgenia Thamm: Ich bin Evgenia Thamm. Ich bin Oberärztin hier im Immanuel Klinikum Bernau und leite die spezielle Beckenbodensprechstunde. Zu uns kommen Patientinnen mit Inkontinenz und Senkungsbeschwerden und wir haben Patientinnen unterschiedlichen Alters.

Also junge Patientinnen nach der Geburt, ältere Patienten. Speziell die Inkontinenz ist ja ein absolut schambehaftetes Thema. Also die Patientinnen, die zu uns kommen, haben hohen Leidensdruck, die haben oft auch wirklich einen langen Leidensdruck.

In der Regel läuft das so, dass die in die Praxis gehen zu ihrem niedergelassenen Gynäkologen oder zum Urologen und dann zu uns überwiesen werden. Erstmal wird eine ausführliche Anamnese erhoben, dass man wirklich guckt, was sind die Probleme, was wurde schon versucht und danach folgt eine gynäkologische Untersuchung. Wenn es erforderlich ist für die Therapieempfehlung, führen wir zusätzlich eine urodynamische Untersuchung durch.

Das dauert ungefähr eine halbe Stunde und damit kann man die Druckverhältnisse in der Blase und in der Harnröhre und im Enddarm messen und dann kann man so ein bisschen gucken, wo kommt die Inkontinenz her. Also was für eine Art Inkontinenz ist das und kann etwas besser einschätzen, was die Therapieempfehlung angeht. Unser Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität der Patientin.

Und es ist ja so, dass man früher gegenüber den Frauen auch oft kommuniziert hat, dass das was ist, wo eben ganz viele Frauen darunter leiden und man sich so ein bisschen damit abfinden muss. Und das ist eben in der heutigen Zeit nicht mehr so. Also man geht davon aus, dass jede dritte bis vierte Frau in ihrem Leben Probleme mit Inkontinenz hat.

Es gibt kein Versprechen, dass man wirklich die Frau heilt, also dass die Patientinnen gar keine Beschwerden mehr haben, wenn sie in der Sprechstunde waren. Aber es ist tatsächlich so, dass man viel machen kann, um eben eine Verbesserung zu bewirken. Und das ist auch unser Ziel.

Pamela Lammert: Ich heiße Pamela Lammert. Ich bin die leitende Oberärztin der Gynäkologie. Ich bin spezialisiert auf die Gyn-Onkologie.

Das sind die Krebserkrankungen im Bereich der Gynäkologie. Wir haben hier eine Dysplasie-Sprechstunde, wo ja auch Veränderungen des Gebärmutterhalses oder des äußeren Genitales untersucht werden und eingeordnet, wo dann eventuell auch eine Probe genommen wird, um das einzuschätzen. Und das macht uns aus, dass wir das dann auch hier dann operieren können.

Unsere Chefin, Frau Ames, so wie ich, wir haben beide die Weiterbildung zur Gyn-Onkologie, die erforderlich ist, dass man solche Operationen machen darf. Und dadurch, dass wir auch zu zweit sind, können wir uns auch sehr gut vertreten oder auch bei schwierigeren, komplexen Operationen gut zusammenarbeiten. Wir haben uns in der Gynäkologie auf die Krebserkrankungen spezialisiert.

Darunter fallen die von der Gebärmutter. Da unterscheiden wir auch vom Gebärmutterkörper und Gebärmutterhals, sowie vom äußeren Genital, das nennen wir die Vulva, und auch von den Eierstöcken. Da ist ja häufig auch die Frage, ist das eine gutartige Veränderung, ist das eine bösartige Veränderung?

Und da sind wir so gut aufgestellt, dass wir auch während der Operation entscheiden können und eine schnelle Untersuchung machen können, ist es bösartig oder gutartig und dementsprechend auch weiter operieren.

Kerstin Ames: Es geht eben bei diesen Belastungen auch darum, die seelischen Belastungen aufzufangen. Und dafür habe ich die Zusatzqualifikation Psycho-Onkologie erworben.