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Für Sie da
Menschen in allen Lebensphasen erhalten im Immanuel Klinikum Bernau eine umfassende gynäkologische Vorsorge, Beratung und Behandlung – mit moderner Medizin, Erfahrung und persönlicher Atmosphäre.
Kerstin Ames: Mein Name ist Kerstin Ames, ich bin Fachärztin für Gynäkologie und Geburtsmedizin mit der Zusatzqualifikation Psycho-Onkologie und mit der Zusatzqualifikation Gynäkologische Onkologie und ich bin die Chefärztin der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe im Immanuel Klinikum Bernau. Ich komme aus einem Haus der Maximalversorgung und habe mindestens über 15 Jahre mich weiterbilden können in minimalinvasiver Chirurgie. Ich bin da in der Arbeitsgemeinschaft Endoskopie und letztendlich befähigt mich das sowohl große Tumorchirurgie als auch Erkrankung des Beckenbodens wie auch gutartige Muskeltumoren der Gebärmutter operativ minimalinvasiv zu behandeln und das möchte ich natürlich auch hier in Bernau meinen Patientinnen anbieten.
Was ich jetzt aufbauen konnte in der kurzen Zeit ist einmal eine Sprechstunde für Vorstufen einer Krebserkrankung am Gebärmutterhals. Dann konnten wir eine Sprechstunde aufbauen für Beckenbodenerkrankungen. Also eine oft verschwiegene Kontinentsymptomatik kann hier im vertraulichen Rahmen besprochen und auch therapiert werden und wir haben uns auch sehr gut aufgestellt was onkologische Eingriffe, also Krebserkrankungen angeht.
Evgenia Thamm: Ich bin Evgenia Thamm. Ich bin Oberärztin hier im Immanuel Klinikum Bernau und leite die spezielle Beckenbodensprechstunde. Zu uns kommen Patientinnen mit Inkontinenz und Senkungsbeschwerden und wir haben Patientinnen unterschiedlichen Alters.
Also junge Patientinnen nach der Geburt, ältere Patienten. Speziell die Inkontinenz ist ja ein absolut schambehaftetes Thema. Also die Patientinnen, die zu uns kommen, haben hohen Leidensdruck, die haben oft auch wirklich einen langen Leidensdruck.
In der Regel läuft das so, dass die in die Praxis gehen zu ihrem niedergelassenen Gynäkologen oder zum Urologen und dann zu uns überwiesen werden. Erstmal wird eine ausführliche Anamnese erhoben, dass man wirklich guckt, was sind die Probleme, was wurde schon versucht und danach folgt eine gynäkologische Untersuchung. Wenn es erforderlich ist für die Therapieempfehlung, führen wir zusätzlich eine urodynamische Untersuchung durch.
Das dauert ungefähr eine halbe Stunde und damit kann man die Druckverhältnisse in der Blase und in der Harnröhre und im Enddarm messen und dann kann man so ein bisschen gucken, wo kommt die Inkontinenz her. Also was für eine Art Inkontinenz ist das und kann etwas besser einschätzen, was die Therapieempfehlung angeht. Unser Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität der Patientin.
Und es ist ja so, dass man früher gegenüber den Frauen auch oft kommuniziert hat, dass das was ist, wo eben ganz viele Frauen darunter leiden und man sich so ein bisschen damit abfinden muss. Und das ist eben in der heutigen Zeit nicht mehr so. Also man geht davon aus, dass jede dritte bis vierte Frau in ihrem Leben Probleme mit Inkontinenz hat.
Es gibt kein Versprechen, dass man wirklich die Frau heilt, also dass die Patientinnen gar keine Beschwerden mehr haben, wenn sie in der Sprechstunde waren. Aber es ist tatsächlich so, dass man viel machen kann, um eben eine Verbesserung zu bewirken. Und das ist auch unser Ziel.
Pamela Lammert: Ich heiße Pamela Lammert. Ich bin die leitende Oberärztin der Gynäkologie. Ich bin spezialisiert auf die Gyn-Onkologie.
Das sind die Krebserkrankungen im Bereich der Gynäkologie. Wir haben hier eine Dysplasie-Sprechstunde, wo ja auch Veränderungen des Gebärmutterhalses oder des äußeren Genitales untersucht werden und eingeordnet, wo dann eventuell auch eine Probe genommen wird, um das einzuschätzen. Und das macht uns aus, dass wir das dann auch hier dann operieren können.
Unsere Chefin, Frau Ames, so wie ich, wir haben beide die Weiterbildung zur Gyn-Onkologie, die erforderlich ist, dass man solche Operationen machen darf. Und dadurch, dass wir auch zu zweit sind, können wir uns auch sehr gut vertreten oder auch bei schwierigeren, komplexen Operationen gut zusammenarbeiten. Wir haben uns in der Gynäkologie auf die Krebserkrankungen spezialisiert.
Darunter fallen die von der Gebärmutter. Da unterscheiden wir auch vom Gebärmutterkörper und Gebärmutterhals, sowie vom äußeren Genital, das nennen wir die Vulva, und auch von den Eierstöcken. Da ist ja häufig auch die Frage, ist das eine gutartige Veränderung, ist das eine bösartige Veränderung?
Und da sind wir so gut aufgestellt, dass wir auch während der Operation entscheiden können und eine schnelle Untersuchung machen können, ist es bösartig oder gutartig und dementsprechend auch weiter operieren.
Kerstin Ames: Es geht eben bei diesen Belastungen auch darum, die seelischen Belastungen aufzufangen. Und dafür habe ich die Zusatzqualifikation Psycho-Onkologie erworben.

