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Lesetipp: Frauenherzen im Fokus – Geschlechterspezifische Herzmedizin
Im aktuellen Brandenburgischen Ärzteblatt beschreibt Dr. med. Viyan Sido die Arbeit der Hochschulambulanz für geschlechterspezifische Herzmedizin am Immanuel Herzzentrum Brandenburg und erläutert die geschlechtsspezifischen Unterschiede.
Im aktuellen Brandenburgischen Ärzteblatt wird die Bedeutung geschlechterspezifischer Herzmedizin beleuchtet. Denn Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache, doch die geschlechtsspezifischen Unterschiede in Symptomen, Risikofaktoren und der medizinischen Versorgung werden oft übersehen. Der Artikel beleuchtet die Arbeit von Dr. med. Viyan Sido, Fachärztin für Herzchirurgie am Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg, die gemeinsam mit Univ. Prof. Dr. med. Johannes Albes, Chefarzt der Abteilung Herz- und Gefäßchirurgie, eine Hochschulambulanz für geschlechterspezifische Herzmedizin ins Leben gerufen hat. Im Mittelpunkt steht eine spezielle Frauensprechstunde, die seit ihrer Einführung 2022 auf große Resonanz stößt.
Worum geht es?
- Geschlechterspezifische Unterschiede: Frauen haben oft atypische Symptome bei Herzerkrankungen, wie Oberbauchbeschwerden oder extreme Müdigkeit, die leicht übersehen werden können. Zudem wirken Risikofaktoren wie Diabetes oder Stress bei Frauen stärker negativ auf die Herzgesundheit.
- Frauensprechstunde: Prävention und Behandlung - unter Berücksichtigung der spezifischen Bedürfnisse von Frauen.
- Medizinische Ausbildung: Dr. Sido fordert, geschlechtersensible Medizin als festen Bestandteil in die Lehrpläne aufzunehmen, da bisher oft männliche Normwerte dominieren.
Der ganze Artikel ist frei zugänglich auf der Webseite der Landesärztekammer Brandenburg