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14.09.2020

Update vom 14.09.2020

Situation im Immanuel Klinikum Bernau nach Entdeckung eines multiresistenten Erregers.

Wie berichtet, ist auf der Intensivstation-1 des Immanuel Klinikums Bernau Herzzentrum Brandenburg bei mehreren Patienten ein multiresistenter Erreger (Klebsiella pneumoniae 4-MRGN) nachgewiesen worden. Die besonders strengen und umfassenden Hygiene- und Isolationsmaßnahmen sowie die Ursachenabklärung laufen weiterhin mit höchster Intensität und in engster Abstimmung mit dem Gesundheitsamt.

Aktuell konnte der Erreger bei neun Patienten nachgewiesen werden, ein weiterer Fall ist in Abklärung. Von den neun Patienten ist bei drei Personen eine Infektion mit dem Erreger festgestellt worden. Einer dieser Patienten konnte vergangene Woche bereits entlassen werden. Die anderen beiden Patienten wurden mit Reserveantibiotika behandelt. Nachdem beide Patienten zunächst klinisch stabil waren, ist ein Patient im Rahmen seiner lebensbedrohlichen schweren Grunderkrankung am 14. September nach längerer intensivmedizinischer Behandlung verstorben. Sechs Patienten weisen eine alleinige Besiedelung mit dem Erreger auf und sind nicht infiziert. Auch zwei dieser Patienten konnten bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Zwei weitere Patienten wurden heute Nachmittag entlassen.

Krankenhaushygieniker Dr. med. Michael Zänker: „Wir setzen mit Hochdruck umfassende Maßnahmen zum Schutz der Patienten und zur Aufklärung um. Die betroffenen Patienten sind weiterhin streng isoliert und werden von eigenem ärztlichen und pflegerischen Personal betreut. Die intensiven Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen und umfangreichen Testungen von Patienten sowie Geräten und Oberflächen werden kontinuierlich wiederholt.“

Geschäftsführer Andreas Linke: „Wir nehmen die Situation sehr ernst. Die Sicherheit unserer Patienten ist unsere wichtigste Aufgabe. Alle Patienten auf der Intensivstation und deren Angehörige wurden über das Ausbruchsgeschehen informiert. Wir sind in engem Austausch mit den Behörden.“

Auf der Intensivstation-2 im Neubau kann der Regelbetrieb fortgesetzt werden. Umfangreiche Testungen hatten vergangene Woche bestätigt, dass die Station nicht vom Ausbruchsgeschehen betroffen ist.

Ansprechperson Presse

Dr. Jenny Jörgensen
Kommunikationsmanagerin Presse
Immanuel Albertinen Diakonie
Geschäftsstelle Berlin
Am Kleinen Wannsee 5 A
14109 Berlin
T: 030 80 505-843
M: 0173 2810 906
jenny.joergensen@immanuelalbertinen.de

Basisinformationen

Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg
Das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg ist als Hochschulklinikum der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane ein Krankenhaus der Grundversorgung (Innere Medizin, Gynäkologie und Geburtshilfe, Pädiatrie und Chirurgie) und Fachkrankenhaus für Herzmedizin. Insgesamt werden jährlich über 12.000 Patienten stationär und ca. 18.000 Patienten ambulant versorgt.

Das Herzzentrum Brandenburg zählt mit ca. 1.500 Herzoperationen und über 6.400 Behandlungen in vier Herzkatheterlaboren, wovon eines als Hybrid-Katheterlabor ausgelegt ist, und sechs Operationssälen, einer davon ein hochmoderner Hybrid-OP, zu den führenden Einrichtungen in Deutschland. Die Patienten aus der Metropolregion Berlin sowie dem In- und Ausland können in der medizinischen und pflegerischen Betreuung auf einen Erfahrungsschatz seit 1992 vertrauen.

Weitere Informationen:
https://bernau.immanuel.de
https://herzzentrum.immanuel.de
https://www.mhb-fontane.de/
https://www.facebook.com/immanuel.klinikum.bernau
https://www.facebook.com/HerzzentrumBrandenburg
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Immanuel Albertinen Diakonie
Die Immanuel Albertinen Diakonie ist im Januar 2019 aus dem Zusammenschluss vom Albertinen Diakoniewerk und der Immanuel Diakonie hervorgegangen und steht für gebündelte Kompetenz für Menschen in herausfordernden Lebenssituationen.

Dazu dienen Einrichtungen der stationären Krankenhausversorgung, der Altenhilfe, Hospize sowie Medizinische Versorgungszentren. Hinzu kommen die Betreuung von Menschen mit Behinderungen, Angebote unter anderem in der Suchtkrankenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe und der psychosozialen Beratung. Eine hoch spezialisierte Akademie für Aus-, Fort- und Weiterbildung, die Trägerschaft für eine themenverbundene Hochschulausbildung sowie Dienstleistungsgesellschaften runden das Angebot ab.

Mehr als 7.000 Mitarbeitende in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Thüringen erwirtschaften in 87 Einrichtungen einen Konzernumsatz von rund 630 Millionen Euro.

Weitere Informationen:
https://immanuelalbertinen.de
https://www.albertinen.de
https://immanuel.de

 
 
 

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