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04.07.2014

Mehr Geburten im Immanuel Klinikum Bernau

Grit Rademacher verstärkt seit kurzem das Team der Hebammenpraxisgemeinschaft Bernau.
Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg - Geburtshilfe Pressemitteilung - Hebammen Team

Ein gutes Team: Heike Vogelsang, Kerstin Ritschel, Anne Gremmer, Grit Rademacher und Kerstin Kaden (von links). Eine Druckversion des Fotos finden Sie am Ende der Pressemitteilung.

Gut zu tun haben die Geburtshelferinnen im Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg. Waren bisher vier Hebammen dort tätig, sind es jetzt fünf. Seit kurzem verstärkt Grit Rademacher das Team der Hebammenpraxisgemeinschaft Bernau, die schon seit 22 Jahren die Gebärenden im Krankenhaus betreut. Über die Arbeit des Quintetts sprachen wir mit Grit Rademacher und ihrer Kollegin Heike Vogelsang.

Im Gespräch mit den Hebammen Grit Rademacher und Heike Vogelsang


Frau Rademacher, 28 Jahre lang haben Sie als Hebamme an der Charité gearbeitet, einige Zeit als leitende Hebamme. Was hat Sie bewogen, nach Bernau zu wechseln?
Grit Rademacher: Ich bin mit einem lachenden und einem weinenden Auge von der Charité weggegangen. Ausschlaggebend war für mich die Chance, in einem kleinen Team in Wohnortnähe arbeiten zu können. Schon jetzt kann ich sagen, dass ich mich hier sehr wohl fühle.

Was spricht für eine Entbindung im Immanuel Klinikum Bernau?
Grit Rademacher: Da das Klinikum nicht so groß ist, können die werdenden Mütter hier sehr individuell betreut werden. Wir sind rund um die Uhr im Dienst. Meist kümmert sich eine Hebamme ausschließlich um eine Gebärende. Das ist eine 1:1-Betreuung, die nicht überall möglich ist. Wird ein Arzt gebraucht, so ist dieser sofort da. Die Schwestern auf Station 7 – darunter auch Still- und Laktationsberaterinnen – sorgen aufmerksam und liebevoll für Mutter und Kind. Wer es also kleiner und familiärer mag, ist bei uns genau richtig.

Wie sind die Patientenzimmer in Bernau ausgestattet?
Heike Vogelsang: Die komplett renovierten Zimmer auf Station 7 sind mit Stillstühlen und Wickeltischen ausgestattet. Auch Radios mit CD-Player gehören zum Standard. Die Unterbringung auf der geburtshilflichen Station erfolgt ausschließlich in Zwei-Bett-Zimmern. Auf Wunsch bietet das Klinikum auch Familienzimmer an. So kann der Vater die ganze Zeit über mit seiner Familie zusammen sein.

Ist 2014 aus Sicht der Bernauer Hebammen bislang ein gutes Jahr?
Heike Vogelsang: Erfreulicherweise steigt die Zahl der Geburten im Immanuel Klinikum Bernau. Mit Stichtag 18. Juni kamen hier in diesem Jahr schon 165 Kinder zur Welt. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 29 mehr. Wir haben also gut zu tun. Da wir ja 24 Stunden am Tag im Einsatz bzw. in Bereitschaft sind, war es Zeit, dass wir unsere Praxisgemeinschaft verstärkt haben. Zum Team gehören auch Anne Gremmer, Kerstin Kaden und Kerstin Ritschel – alles erfahrene Hebammen. Wer mehr über uns erfahren möchte, kann sich gern auf unserer Internetseite unter www.hebammen-bernau.de informieren.

Wird eine Geburt für eine Hebamme irgendwann zur Routine?
Grit Rademacher: Die Arbeit einer Hebamme wird nie Routine sein. Es ist für uns immer wieder eine Herausforderung, Frauen in so einer Ausnahmesituation zu begleiten. Und es ist immer wieder ein erhebender Moment, wenn ein neuer Erdenbürger auf die Welt kommt. Insofern haben wir schon einen tollen Beruf.

Wann haben werdende Eltern Gelegenheit, sich die geburtshilfliche Station und den Kreißsaal anzuschauen?
Grit Rademacher: Jeden zweiten Dienstag im Monat bietet das Klinikum einen Informationsabend an. Treff ist jeweils 19 Uhr im Foyer. Ärzte, Schwestern und natürlich wir Hebammen antworten dann auch gern auf alle Fragen.

Ihre Praxis befindet sich gleich neben dem Klinikum, im Ärztehaus an der Ladeburger Straße 21. Wann kann man zu Ihnen kommen? Was bieten Sie an Betreuung außerhalb der Klinik an?
Heike Vogelsang: Sobald eine Frau schwanger ist, kann sie sich bei uns melden. Wir beraten sie in der Schwangerschaft, führen Geburtsvorbereitungskurse und Vorsorgeuntersuchungen durch. Somit besteht die Möglichkeit, schon vor der Geburt ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Ab vollendeter 32. Schwangerschaftswoche können Frauen im Immanuel Klinikum entbinden. Wir machen ihnen Mut, ihr Kind auf natürlichem Wege zur Welt zu bringen, möchten ihnen die Angst vor der Geburt nehmen. Aber natürlich akzeptieren wir auch andere Entscheidungen. Nach der Geburt und der Betreuung im Wochenbett betreuen wir Mutter und Kind dann auf Wunsch acht Wochen lang zu Hause.

Dann lädt das Immanuel Klinikum ja auch ins ElternZeitCafé ein …
Heike Vogelsang: Ja, gemeinsam mit dem Netzwerk Gesunde Kinder Bernau-Süd. Einen Besuch im ElternZeitCafé im GesuPoint, Zepernicker Chaussee 7, können wir nur empfehlen. Geöffnet ist es dienstags von 10 bis 12 Uhr. Mütter und Väter in Elternzeit können dort in lockerer Atmosphäre miteinander reden. Außerdem gibt es fachkundigen Rat von Schwester Selina Kreft. Die Still- und Laktationsbeauftragte aus dem Immanuel Klinikum ist Ansprechpartnerin für alle Fragen rund ums Stillen, die Ernährung und Säuglingspflege.

Vielen Dank für das Gespräch.

www.hebammen-bernau.de

Zur Abteilung für Geburtshilfe im Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg

Ihre Presse-Ansprechpartnerin

Daniela Zacharias

Koordinatorin Qualitätsmanagement
Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg
Ladeburger Straße 17
16321 Bernau bei Berlin
d.zacharias@immanuel.de
Tel. (0 33 38) 694-925

Basis-Informationen

Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg

Das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg vereint unter einem Dach das Leistungsspektrum eines Maximalversorgers für Herzchirurgie, Kardiologie sowie Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie mit den Angeboten eines Krankenhauses der Grundversorgung (Innere Medizin, Gynäkologie und Geburtshilfe, Pädiatrie und Chirurgie). Insgesamt werden jährlich ca. 12.000 Patienten stationär und mehr als 19.000 Patienten ambulant versorgt.

Das Herzzentrum Brandenburg zählt mit seinen ca. 1.500 Operationen am offenen Herzen und über 4.300 Behandlungen in 3 Herzkatheterlaboren zu den führenden Einrichtungen in Deutschland. Die Patienten aus der Metropolregion Berlin sowie dem In- und Ausland können in der medizinischen und pflegerischen Betreuung auf einen 20jährigen Erfahrungsschatz vertrauen. Im Ergebnis einer deutschlandweiten Patientenbefragung des Picker Instituts aus dem Jahr 2014 ist das Immanuel Klinikum Bernau die elternfreundlichste Geburtsklinik Deutschlands.

Weitere Informationen:

www.bernau.immanuel.de

www.herzzentrum.immanuel.de

Immanuel Diakonie

Die Immanuel Diakonie ist in den Bereichen Kliniken, Arztpraxen, Senioreneinrichtungen sowie der Suchtkranken- und Behindertenhilfe und in der Beratungsarbeit an 65 Standorten in Deutschland und Österreich tätig. Sitz des Unternehmens, das ca. 2.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, ist Berlin. Dienstleistungsgesellschaften im Bereich der Gesundheitsversorgung gehören ebenfalls zur Immanuel Diakonie, deren Gesellschafter die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin-Schöneberg Hauptstraße K.d.ö.R. (baptisten.schöneberg) ist.

Weitere Informationen:

www.immanuel.de


www.immanuel-diakonie-blog.de

www.youtube.com/user/ImmanuelDiakonie
 

Dateien:

PM: 14-07-04 Geburtshilfe: Team der Beleghebammen4,44 MB
 
 
 

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