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30.09.2019

Geschäftsführer Udo Schmidt nach 33 Dienstjahren von der Immanuel Albertinen Diakonie verabschiedet

Nach 33 Dienstjahren ist der Geschäftsführer der Immanuel Albertinen Diakonie, Udo Schmidt, am 30. September feierlich in den Ruhestand verabschiedet worden.

Udo Schmidt

Nach 33 Dienstjahren ist der Geschäftsführer der Immanuel Albertinen Diakonie, Udo Schmidt, am 30. September feierlich in den Ruhestand verabschiedet worden. Wegbegleiter, Mitarbeitende und Menschen aus seinem vielfältigen Netzwerk würdigten Udo Schmidts Wirken mit 350 Gästen im Gemeindezentrum der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Schöneberg.

Jürgen Roß, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Immanuel Albertinen Diakonie und langjähriger Vorsitzender des Kuratoriums der Immanuel Diakonie, hob hervor: „Ich bin beeindruckt von Udo Schmidts Wirken, der über 33 Jahre lang die Immanuel Diakonie geprägt und gestaltet hat. Von zwei kleinen Einrichtungen im früheren West-Berlin hat sie sich nach der Deutschen Einheit zu einer überregional tätigen Diakonie-Gruppe entwickelt. Im Vertrauen auf die Nähe Gottes hat er in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Gesellschafter der Immanuel Diakonie, den baptisten.schöneberg, seinen Mitarbeitenden und den Partnern in Politik, Verwaltung und Institutionen viele bleibende Akzente gesetzt.“

Matthias Scheller, Geschäftsführer der Immanuel Albertinen Diakonie, sagte: „Udo Schmidt hat mit unternehmerischer Weitsicht, Menschenkenntnis und Liebe zur Diakonie die Immanuel Diakonie über viele Jahrzehnte erfolgreich geführt und eine diakonische Unternehmenskultur vorgelebt. Udo Schmidt trägt einen großen Anteil an dem zukunftsweisenden Zusammenschluss der Immanuel Diakonie und dem Albertinen Diakoniewerk Anfang 2019 zur Immanuel Albertinen Diakonie. Ich freue mich sehr, dass Udo Schmidt versprochen hat, sich mit seinem wertvollen Erfahrungsschatz an der einen oder anderen Stelle auch weiterhin einzubringen.“

Pastor Michael Noss, Präsident des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland, betonte: „Udo Schmidt macht keinen Unterschied zwischen beruflicher Tätigkeit und ehrenamtlichem Engagement. Entscheidend für ihn sind sein persönlicher Glaube, sein christlich geprägtes Menschenbild und sein Vertrauen darauf, dass man mit engagierten Menschen zusammen Herausforderungen begegnen kann, Situationen gestaltet und die Dinge zu einem Ziel hin entwickelt. Seine Begeisterung für das, was er tut, ist ansteckend. Er braucht kein besonderes Amt, um sich einzubringen.“

Udo Schmidt war seit 1986 in der Immanuel Diakonie GmbH tätig, zunächst als stellvertretender Verwaltungsleiter des Immanuel Krankenhauses in Berlin-Wannsee und als Verwaltungsleiter des Hospital Feierabendheims in Berlin-Schöneberg. Ab 1995 übernahm er als stellvertretender Geschäftsführender Direktor besondere Verantwortung in der strategischen und organisatorischen Entwicklung der Immanuel Diakonie. 2008 wurde er zum Geschäftsführer der Immanuel Diakonie GmbH (Holdinggesellschaft) und ihrer 14 Tochtergesellschaften berufen. Von 2010 bis zur Fusion mit dem Albertinen Diakoniewerk 2019 war er alleiniger Geschäftsführender Direktor der Immanuel Diakonie.

In den Jahren ab 1991 war Udo Schmidt neben dem damaligen Direktor Pastor Elimar Brandt maßgeblich an der Übernahme und Entwicklung mehrerer Kliniken, Pflegeheime, Hospize, Beratungsstellen, Dienstleistungsgesellschaften sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Hessen beteiligt, darunter die die Immanuel Klinik Rüdersdorf, das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg und die Christlichen Wohnstätten Schmalkalden, die heutige Immanuel Diakonie Südthüringen. Unter seiner maßgeblichen Leitung wurden zahlreiche Neu- und Umbauten von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen realisiert.

Udo Schmidt war zusammen mit Matthias Scheller ein entscheidender Akteur bei dem Anfang 2019 erfolgten Zusammenschluss der freikirchlich baptistischen Immanuel Diakonie mit dem ebenfalls freikirchlich baptistischen Hamburger Albertinen Diakoniewerk zur Immanuel Albertinen Diakonie. Beiden gelang es in einem strukturierten Prozess und mit anderen Mitarbeitenden alle rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen für den Zusammenschluss zu schaffen und den Prozess eines gedeihlichen Zusammenwachsens beider Diakoniewerke erfolgreich anzustoßen. Schmidt und Scheller führten die Immanuel Albertinen Diakonie seit Jahresbeginn gemeinsam.

Zum 1. September wurden mit Matthias Blum und Peter Kober zwei weitere Konzerngeschäftsführer der Immanuel Albertinen Diakonie bestellt. Sie führen den Konzern ab dem 1. Oktober gemeinsam mit Matthias Scheller, dem Vorsitzenden der Konzerngeschäftsführung.

Udo Schmidt betonte in seiner Replik auf die zahlreichen Würdigungen: „Ich empfinde eine große Dankbarkeit für das, was ich machen durfte. Ich fühlte mich dabei immer unterstützt von sehr vielen Menschen, mit denen ich zusammengearbeitet habe. Für die Zukunft wünsche ich nicht allein der Immanuel Albertinen Diakonie, dass die Grundmotivation für diakonisches Handeln in unserer Gesellschaft erhalten bleibt. Denn das christliche Grundverständnis, sich um Menschen zu kümmern, die unsere Hilfe benötigen, ist und bleibt das Fundament eines guten menschlichen Zusammenlebens.“

 
 
 
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